Der erste Eindruck zählt und ein Bild sagt mehr als Tausend Worte – Plattitüden, die im Hinblick auf das Bewerbungsfoto jedoch zutreffen. Wir erklären, wie man ein professionelles Bild abgibt.
Personaler haben in der Regel ein Auge für Qualität. Aus diesem Grund sollte man tunlichst auf den Passbildautomat verzichten und stattdessen einen professionellen Fotografen aufsuchen. In einem vorausgehenden Gespräch sollte dann das Thema Kleidung besprochen werden. Hier gilt es, sich nach der Stelle, auf die man sich bewirbt zu richten.
Im Normalfall ist der Businessdresscode mit Anzug, Hemd und Krawatte Pflicht, bei handwerklichen Berufen und der Bewerbung auf eine Ausbildungsstelle reicht mitunter auch ein ordentliches Hemd. Grelle Farben und Muster sollten generell vermieden werden. Trotz aller Seriösität, die besonders bei Banken und Versicherungen gefragt ist, ist es wichtig, dass sich der Bewerber in der Kleidung wohlfühlt und das Gesamtbild nicht gezwungen wirkt.
Beim Blick sollte auf ein freundliches, nicht übertriebenes, Lächeln geachtet werden. Wichtig: Der Kopf sollte vor einem hellen Hintergrund abgelichtet werden. Das rundet den sympathischen Eindruck, auf den es letztlich ankommt, ab.
Ob das Bild am Ende schwarz-weiß oder bunt ist, kann im Nachhinein entschieden werden. Hier gibt es keine festen Regeln und man sollte einfach das nehmen, was einem am besten gefällt.
Ist das Bild einmal gemacht, bleibt die Frage: Wohin damit? Klassisch wird es oben rechts im Lebenslauf eingesetzt. Hier empfiehlt es sich beim Blick darauf zu achten, dass der Kopf leicht nach rechts geneigt ist, damit man nicht aus der Bewerbungsmappe “hinaus” schaut. Ein klassischen Bewerbungsfoto hat die Größe von sechs mal vier Zentimetern.
Generell gilt: Man wird nicht allein wegen eines schönen Fotos eingestellt, aber man kann wegen eines schlechten nicht eingestellt werden.




