Speziell beim ersten Eindruck muss alles passen – auf geschäftlicher Ebene kommt dem Sakko hier besondere Bedeutung zu. Worauf es beim Kauf zu achten gilt, damit man eine gute Figur macht, haben wir kurz dargestellt.
Der erste Blick beim Prüfen, ob ein Sakko richtig sitzt, richtet sich auf die Schulterpartie. Steht der Stoff zu weit über die Schultern ab, ist die Anzugjacke eindeutig zu groß. Schlimmer noch ist es, wenn das Kleidungsstück an den Schultern zu eng geschnitten ist. Im Stehen mag es noch passabel aussehen, versucht man jedoch etwas zu greifen, ist der Sitz dahin.
Neben den Schultern spielt die generelle Länge des Sakkos eine tragende Rolle. Konfektionsgrößen sind hier nicht zwangsläufig das Maß der Dinge. Die beste Lösung ist es, vom Hemdkragen bis zur Fußsohle Maß zu nehmen und den Wert durch zwei zu teilen. So erhält man die Größe, wo das Sakko exakt da sitzt wo es soll – in der Mitte.
Wichtig ist zudem die richtige Länge der Ärmel. Sind sie überlang oder zu kurz, fällt dies sofort negativ auf. Der übliche Trick, um besonders zu kurze Ärmel zu vermeiden, ist das Ausstrecken der Arme senkrecht nach vorne. Generell sollte der Stoff immer bis zu den Handgelenken reichen. Als Faustregel gilt zudem: Die Hemdmanschetten sollten knapp einen Zentimeter aus den Ärmeln herausragen.
Zum Abschluss gilt es noch auf den Kragen zu achten. Dieser darf weder zu eng noch zu weit sein. Wie bei den Ärmel kommt auch hier das Hemd zum Vorschein.


