Knifflige Fragen im Vorstellungsgespräch: Wie hoch soll ihr Gehalt sein?

© Liljam | Dreamstime.com

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Oft soll die Frage nach den Gehaltsvorstellungen schon im Bewerbungsschrieben beantwortet werden. Ist dies nicht der Fall, dann kommt sie spätestens im Vorstellungsgespräch. Wie man sich hier richtig „verkauft“, kann entscheidend sein, ob man die Stelle am Ende bekommt.

Im Gegensatz zur oft verbreiteten Ansicht geht es den Unternehmen zumeist nicht um den „billigsten“ Bewerber, sondern um den, der in der aktuellen Situation am besten passt und das Unternehmen nach vorne bringt.

Klar, als Bewerber bewegt man sich bei der Gehaltsfrage auf einem schmalen Grat. Überzieht man zu sehr, dann wird es womöglich nichts mit dem neuen Job, ist man aber im Gegensatz zu günstig zu haben, dann weckt das Zweifel am „Marktwert“.

Genau diesen schlüssig darzulegen und gleichzeitig über die Gehälter in der Branche Bescheid zu wissen, ist der Mittelweg, der am Ende zu einem für beide Seiten guten Ergebnis führen kann.

Eine Antwort auf die Gehaltsfrage im Vorstellungsgespräch besteht folglich aus zwei Elementen: Zum einen aus der nackten Zahl und zum anderen aus den Erfahrungen und den Qualifikationen, die diese Zahl stützen. Die Basis bildet dabei immer das Wissen um den tatsächlichen eigenen Marktwert. Sollte das Wissen fehlen, bieten hier beispielsweise auch Gehaltsübersichten einen guten Überblick.

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Gut drauf: Drei Eigenschaften glücklicher Menschen

© Citalliance | Dreamstime.com

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Glück, so sagt der Philosoph, ist keine Station, an der man ankommt, sondern eine Haltung auf der Reise. Klingt toll, ist aber für viele Menschen im Alltag teils nur schwer umsetzbar. Wenn man sich aber an einigen grundlegenden Eigenschaften von glücklichen Menschen orientiert, fällt dies deutlich leichter.

1. Ruhe bewahren

Oft klingt dies beinahe schon wie ein Befehl – doch genau davon muss man sich lösen. Stress wird niemals von außen erzeugt, sondern nur von innen. Klar, der Chef will schon wieder was – und das am besten gestern. Hier nützt es nichts, sich den Stress selbst aufzuladen. Wenn man die Ruhe bewahrt, arbeitet man nicht nur effektiver, sondern ist insgesamt „glücklicher“.

2. Dankbar sein

Sich den Dingen bewusst werden – vor allen den kleinen – führt zu einer Form der Sensibilität, die im besten Fall in Dankbarkeit mündet. Immer sofort das nächste Ziel „in Angriff“ zu nehmen, befeuert dagegen das „Hamsterrad-Gefühl“. Dankbarkeit für das Erreichte dagegen führt zu Einsicht, Einkehr – und vielleicht auch Glück.

3. Geld ist nicht alles

Es gibt viele spirituelle Ansätze, die davon ausgehen, dass man das anzieht, was einem Angst macht. Zu wenig Geld zu haben, ist quasi eine omnipräsente Angst. Denn eigentlich hat man doch nie genug… Selbst wenn, dann beginnt schnell das Streben nach höheren Zahlen. Auch wenn Geld essenziell ist, so ist es aus dem Glücksgesichtspunkt genauso grundlegend, sich davon zu lösen. Denn nicht umsonst heißt es: Geld macht nicht glücklich.

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Erfolgserlebnisse aufschreiben: Der schnelle Weg zur täglichen Portion Glück

© Stephen Coburn | Dreamstime.com

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Es klingt simpel, ist aber gar nicht so einfach – außer man macht es zur Routine. Das notieren von persönlichen Erfolgserlebnissen ist ein vergleichsweise schneller und unkomplizierter Weg zu einem nachhaltigen Glücksgefühl.

Das meinen übrigens auch US-Forscher, die dem Phänomen in einer Studie auf den Grund gegangen sind. Fazit: Wenn Menschen sich das Erreichen der eigenen Ziele oder andere Erfolge durch Verschriftlichung vor Augen führen, macht es sie glücklicher.

Im Grunde geht es darum, eine Art Erfolgstagebuch zu führen. Für die Pflege sollten jeden Tage wenige Minuten ausreichen. Wichtig ist es, sich das Aufschreiben auch von kleinen Erfolgen zur Routine zu machen. Gerade als Feierabendritual ist das Niederschreiben von Dingen, die am Tag erreicht wurden, ideal.

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Do-Decide-Delegate-Delete: Die Quadratur des Schaffens

© Wavebreakmedia Ltd | Dreamstime.com

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Bei den heute angesagten ToDo-Listen stellt sich nach einiger Zeit naturgemäß eine Überfrachtung ein. Diese kann durch eine erste Priorisierung abgemildert werden. Doch viel effizienter ist es, von herein in bestimmten Kategorien zu denken und die zu erledigenden Aufgaben entsprechend zu sortieren.

Grundlage ist das so genannte Eisenhower-Prinzip, das auf den gleichnamigen US-General und Präsidenten zurückgeht. Dieser sortierte die anstehenden Aufgabe nach dem immer gleichen Muster:

Do – möglichst sofort zu erledigen
Decide – entscheiden wer wann wie wo
Delegate – abgeben (delegieren) an andere
Delete – löschen bzw. verwerfen

Wenn man dieses einfache Prinzip nun noch etwas detaillierter gestalten möchte, kann man innerhalb der Kategorien immer noch Priorisierungen vornehmen – beispielsweise mit den Zahlen 1,2,3.

Wirklich charmant wird das einfache Eisenhower-Prinzip beim Einsatz im Mailprogramm. Vorbei sind die Zeiten komplexer Ablagesysteme, die ab einem gewissen Punkt niemand mehr durchschaut und die deshalb vor allem eins machen: zusätzliche Arbeit.

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Drei Tipps, um sich von hartnäckigen, negativen Gedanken zu lösen, geben wir heute.

© Pixs4u | Dreamstime.com

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Kennen Sie das? Wegen negativer Gedanken kommen Sie nicht zur Ruhe, können nicht schlafen und damit nicht richtig entspannen? Die Folge ist, dass Sie müde und gestresst zur Arbeit gehen – die gewohnte Leistungsfähigkeit bleibt auf der Strecke. Was tun?

Experten empfehlen im Fall einer negativen Gedankenspirale, die durch eine Vielzahl persönlicher Dinge wie Prüfungsangst, Trennung und andere Sorgen ausgelöst werden kann, folgende Vorgehensweise:

Selbstbestimmt Handeln

Oft hilft bei einem Sog nach unten nur die Flucht nach vorn. Fokussieren Sie sich auf den nächsten kleinen Schritt, der Sie wieder zurück in die Spur bringen kann. Woran Sie das merken? Es geht ihnen besser…

Akzeptieren, wenn man keinen Einfluss nehmen kann

Viele Dinge lassen sich auch mit entschlossenem Handeln nicht ändern – oder zumindest nicht sofort. Hier hilft es nur, die Situation so wie sie ist für den Moment zu akzeptieren. Alles ist besser, als sich gedanklich an etwas abzuarbeiten, worauf man keinen Einfluss nehmen hat.

Negative Gedanken formulieren

Sich den Frust von der Seele zu schreiben, ist eine weitere Methode, um die negativen Gedanken aus dem Kopf und auf Papier zu bringen. Niederzuschreiben, was einen so nachhaltig beschäftigt, dass man in einer Abwärtsspirale gefangen ist, kann nur hilfreich sein. Die Form ist dabei egal. Anzufangen ist der Schlüssel…

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Was man bei der Bewerbung tunlichst vermeiden sollte, beschäftigt uns heute im Blog.

© Frizzantine | Dreamstime.com

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Berufliche Qualifikation und sicher auch die ein oder andere Portion Glück sind wichtige Bausteine auf dem Weg zum gewünschten Job. Dem Glück aber lässt sich hierbei ein wenig auf die Sprünge helfen – indem man einige essenzielle Dinge beachtet.

Rechtschreibfehler sind eine Sollbruchstelle

Wessen Bewerbung Rechtschreibfehler oder Buchstabendreher aufweist, dem wird schnell mangelnde Sorgfalt oder – noch schlimmer – mangelndes Wissen unterstellt. Beides sind keine Meilensteine, die den Weg zum Traumjob ebnen.

Offensichtliche Unwahrheiten können weh tun

Ein wenig dick auftragen mag sicher erlaubt sein. Wer sich aber zu offensiv versucht durch Unwahrheiten oder sogar Lügen aufzudrängen, der kann ganz schnell in die Ablage P(apierkorb) fallen. Besonders peinlich ist es, wenn alles sehr offensichtlich ist. Beispielsweise wenn im Lebenslauf bestimmte Qualifikationsmaßnahmen und andere Abschnitte des beruflichen Werdegangs so gar nicht zusammen passen.

Die Bewerbung auf die Stelle abstimmen

Offenkundige Massenbewerbungen sind Personalern ein Greuel. Anhand von klaren Indizien filtern Personalprofis diese ganz schnell heraus. Achten Sie deshalb darauf jede Bewerbung – vorausgesetzt Sie wollen den Job wirklich haben – auf die jeweilige Stelle abzustimmen. Das bedeutet: Gehen Sie auf die in der Stellenanzeige geforderten Anforderungen ein!

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Vernebelt: Produktivitätstipps für zähe Tage am Arbeitsplatz

© Piotr Marcinski | Dreamstime.com

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Ob es das Glas Wein zu viel am Vorabend war oder der Mangel an ausreichendem Schlaf – es gibt Tage am Arbeitsplatz, an denen man einfach nicht ganz da ist. Mindestens eine Hälfte des Hirns scheint sich ausgeklinkt zu haben. Der Effekt: Alles fällt schwer. Wie man in solchen Situationen doch noch produktiv sein kann, zeigen wir heute.

Kleine Dinge angehen – große liegen lassen

Wenn man angeschlagen ist, dann bringt es wenig, sich den ganz großen Aufgaben zu widmen. Viel Produktiver ist man hingegen, wenn man sich den kleinen, weniger unübersichtlichen und schnell zu finalisierenden Dingen annimmt. Vielleicht sind das genau die Aufgaben, zu denen man sonst gar nicht kommt. Ganz wichtig hier: Eins nach dem anderen…

Aufgaben erledigen, die immer wieder in den Kopf kommen

Wenn man sich den normalen Projekten widmet, dann kommen oft immer wieder andere kleine und größere Aufgaben, die noch erledigt werden wollen, in den Sinn. Ein „nebliger“ Tag ist genau der Tag, um diese Störenfriede zu beseitigen. Wenn das geschehen ist, hat man zusätzlich ein gutes Gefühl, etwas Wichtiges geschafft zu haben. Wenn das nicht produktiv ist…

Fokussieren auf die einfachen Dinge

Ob die Aufgaben nun klein sind oder schon lange im Kopf rumspuken, wichtig ist es an solch einem Tag auch, sich auf die einfachen Dinge zu konzentrieren. Der eingeschränkte Blickwinkel kann besonders bei simplen Tätigkeiten sogar von Vorteil sein, da man sich weniger ablenken lässt – dazu hat der Kopf einfach nicht genügend Kapazitäten. Erledigen Sie deshalb einfache Emails oder räumen Sie auf – wo auch immer…

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Kurz & gut: Die perfekte Präsentation in sieben Minuten

© Antoniodiaz | Dreamstime.com

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Wie lange sollte eine Präsentation oder ein Vortrag im Unternehmen maximal dauern? Hier gehen die Meinungen stark auseinander. Der Amerikaner John Bradon verfolgt einen radikalen Ansatz: Alles über sieben Minuten langweilt nur!

Ob Präsentationen bei Team-Besprechungen oder Vorträge vor dem Vorstand, sieben Minuten sind für den Business-Speaker Brady das Maximum. Um alle Fakten dann aber auch unterzubringen, ist eine genau Planung Pflicht.

Zu diesem Zweck ist es unabdingbar, sich einen Zeitplan für den Vortrag zurechtzulegen und die Fakten zu sammeln, die vorgestellt werden sollen. Viele Menschen heben sich dabei die Wichtigsten Dinge für den Schluss auf. Tun Sie das nicht! Besonders bei kurzen Präsentationen muss man die Zuhörer von Beginn an packen.

Wie bei einem guten Zeitungsartikel sollte dabei das Wichtigste oder der Kern, um den sich alles dreht, sofort klar dargelegt werden. Danach geht man weiter ins Detail und beschließt den kurzen und knackigen Vortrag mit einer ebenso kurzen Zusammenfassung, die je nach Bedarf in eine Diskussion überleitet.

Die Kürze des Vortrags hält die Teilnehmer davon ab, sich anderweitig zu beschäftigen und die Aufmerksamkeit abzuwenden. Sprechen Sie es ruhig an, dass die Präsentation bewusst kurz gehalten wird, so wissen die Zuhörer, dass ihnen kein lähmender Marathonvortrag bevorsteht.

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Kind und Beruf: Tipps gegen den Dauerstress berufstätiger Eltern

© Anna Dudko | Dreamstime.com

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Kind und Beruf zu vereinbaren, ist für viele berufstätige Menschen eine Herkulesaufgabe. Den Nachwuchs und sich selbst zu organisieren, kann bisweilen zu Dauerstress führen. Kommt dann auch noch die Arbeitsbelastung hinzu, ist Erschöpfung vorprogrammiert. Einige grundlegende Ansätze können Eltern und Alleinerziehenden in dieser Lage helfen.

Führen Sie sich die notwendigen Dinge vor Augen

Zu wissen, was zu tun ist und wie groß der Zeitbedarf wirklich ist, ist die Grundlage für jede gute Organisation. Hat man sich einmal einen Überblick verschafft, was man zu tun hat, um Kind und sich selbst an jedem Tag zu versorgen, senkt dies das Stresslevel oft schon einmal ab. Viele Menschen schreiben Checklisten, aber dies ist eine Sache der persönlichen Präferenz. Die Dinge, die zu erledigen sind jedoch einmal aufzuschreiben, lohnt sich!

Ruhe bewahren!

Sich nicht hetzen zu lassen klingt – besonders wenn man „im Auge des Sturms“ steht – immer sehr einfach. Doch wenn man sich klar macht, wie wenig es bringt, sich selbst zusätzlichen Stress zu machen, realisiert man, wie wichtig es ist, sich selbst zur Ruhe zu ermahnen.

Alternativen kennen und sinnvoll delegieren

Um diese Ruhe auch bei aufkommendem Stress erreichen zu können, ist es wichtig, einen Plan B in der Tasche zu haben. Was mache ich im Notfall? Wo kann ich mir Hilfe holen? Welche Aufgaben kann ich an wen delegieren? Wenn die Großeltern um die Ecke wohnen, ist dies oft die einfachste Lösung, doch wenn dies nicht so ist, müssen vorher Alternativen gefunden werden. Welche Freunde oder Eltern können helfen, wenn’s brennt?

Sich selbst nicht aus den Augen verlieren

Wenn sich alles um den Nachwuchs dreht, besteht die Gefahr, sich selbst im Strudel der zu erledigenden Dinge zu verlieren. Versuchen Sie dies mit „Ruheinseln“ zu vermeiden. Diese erfüllen nicht nur den Zweck des „Runterkommens“, sondern erinnern daran, dass Sie selbst eine Persönlichkeit sind, die Bedürfnisse hat – und wenn es nur das schlichte Nichtstun ist…

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Mitarbeiterbindung: Eigenschaften von erfolgreichen Unternehmen

© Goodluz | Dreamstime.com

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Fähige und gut ausgebildete Mitarbeiter sind für Unternehmen die Basis für nachhaltigen Erfolg. Verlassen diese die Firma, dann geht mit ihnen auch Wissen und spezifische Erfahrung verloren. Ein Grund mehr, gute Mitarbeiter zu halten – wie man das tut, wollen wir heute kurz beleuchten.

Wenig Wertschätzung, zu geringe Verantwortung, keine Herausforderungen – all das sind Gründe, warum Mitarbeiter das Unternehmen wechseln. Für Vorgesetzte ist es deshalb wichtig, bereits im Vorfeld den Boden für eine dauerhafte Zusammenarbeit zu schaffen.

Hierzu sind drei grundlegende Eigenschaften im Umgang mit Mitarbeitern förderlich:

1. Einbeziehung in Entscheidungen

Sind Mitarbeiter in die Entscheidungsfindung involviert, werden sie gefragt, dann steigert dies die Identifikation mit dem Unternehmen. Seine Angestellten nur von oben herab mit Anweisungen zu füttern, ist hier eher kontraproduktiv.

2. In den gemeinsamen Dialog treten

Mitarbeiter brauchen Rückmeldungen. Zu diesem Zweck ist ein Austausch auf Augenhöhe nötig. Geben Sie Feedback und hören Sie sich gleichzeitig die Meinung der Mitarbeiter an. Das fördert den Zusammenhalt und Angestellte fühlen sich wirklich ernst genommen.

3. Kritikfähig sein

Besonders als Chef und Vorgesetzter sollte man in der Lage sein, Kritik seiner Mitarbeiter professionell anzunehmen. Als „Sonnenkönig“ über allen Dingen zu stehen und nichts an sich heran zu lassen, führt schnell zu einer Isolation, die sich von oben nach unten auf das Klima im Unternehmen auswirkt – und unter solchen Bedingungen wollen fähige Mitarbeiter nicht arbeiten.

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